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Fürstlicher Seegarten

Zu Zeiten des Klosters war der heutige Seegarten ein klösterlicher Obst-, Gemüse- und Fischgarten mit Gärtnerhaus, rings von einer Mauer umgeben und für die Allgemeinheit nicht zugänglich.

Im Auftrag des Fürsten Carl Friedrich Wilhelm zu Leiningen wurde der Seegarten 1803 bis 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell, dem bekanntesten Gartenkünstler der damaligen Zeit, zu einem englischen Garten umgestaltet. Ausgangspunkt waren die mittleren Zimmer im ersten Stock des Konventbaus, in denen damals Fürst Carl Friedrich Wilhelm wohnte. Von hier führte die Blickachse in die Bergwelt des Odenwaldes Richtung Kirchzell, Ernsttal hinein.

Zu Sckells Kunstwerken zählen beispielsweise auch

  • der bekannte Englische Garten in München,
  • die einzigartigen Schlossparks in Schwetzingen und Nymphenburg,
  • die Gartenanlagen Schönbusch und Schönthal in Aschaffenburg.

Charakteristisch für die Einreihung des Seegartens in die Kategorie der Landschaftsgärten ist einmal der unmerkliche Übergang in die freie Landschaft und dann der stete Wechsel von schönen Baumgruppen und überraschenden, reizvollen Durchblicken mit bunten Wiesenflächen.

Der Park ist für die Öffentlichkeit zugänglich und dient der Erholung für die Besucher von Amorbach.