Grüner Saal

Der Festsaal aus dem Jahre 1792 verdankt seinen Namen seiner Farbgebung in Berggrün und Bleiweiß. Er diente seinerzeit für Empfänge geistlicher und weltlicher Herren zu Gastmählern und Konzerten, ganz in der Tradition der Kaisersäle des 17. und 18. Jahrhunderts.

Der Saal präsentiert sich imposant im klassizistischen Stil. Mit einzigartigen Stuckaturen von Andreas Dittmann, der erhabenen Musikantenempore, den 1792 auf der Messe in Frankfurt erworbenen Kristall-Leuchtern, den gusseisernen Öfen mit dem Wappenemblem des letzten Abtes sowie zwei Statuen, darstellend Karl Martell, den Großvater Karls des Großen, der der Legende nach die neugegründete Abtei unter seinen Schutz genommen hat, und Gaugraf Ruthard, auf dessen Grund und Boden die Abtei errichtet wurde.