Bibliothek

Die Ausstattung des Bibliothekraumes begann mit dem Deckenfresko, das Konrad Huber aus Weißenhorn 1789 vollendete. Es zeigt das Reich der Wissenschaften, dargestellt durch acht allegorische Frauengestalten und alle Möglichkeiten optischer Täuschung.

Die Bibliothekseinrichtung wurde zwischen 1793 und 1799 nach Entwürfen Andreas Dittmanns von dessen Schüler Bonaventura Berg geschnitzt. Die Mischung von Girlanden und kannelierten Pilastern verkörpert den Zopf-Stil, der hier in Amorbach seine besondere Ausprägung gefunden hat. Heute beherbergt die Bibliothek die Fürstliche Hofbibliothek mit 30.000 Bänden und zählt zu den bedeutendsten und schönsten Bibliotheken des 18. Jahrhunderts.