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Geschichte

Abtei- und Familiengeschichte

Im hohen Mittelalter waren die Grafen zu Leiningen nach den Pfalzgrafen die mächtigste Herrscherfamilie im südlichen Rheinland-Pfalz. Das erste Grafenhaus Leiningen bestand bereits im 8. Jahrhundert. Die 1779 in den Fürstenstand erhobene Linie gehört somit zu den ältesten Hochadelsgeschlechtern Deutschlands mit einer geschichtsträchtigen und bewegten Vergangenheit. So erstreckte sich das Fürstentum zu Leiningen ursprünglich linksrheinisch, von Bad Dürkheim bis nach Lothringen und ins Elsass.

Von den französischen Revolutionstruppen aus der Pfalz vertrieben, wurde das Haus Leiningen 1803 im Rahmen der Säkularisation mit dem Kirchenbesitz des Benediktinerklosters zu Amorbach und weiteren Ländereien im Odenwaldgebiet entschädigt. Carl Friedrich Wilhelm Fürst zu Leiningen wählte Amorbach als Residenzstadt und das mit 2. März 1803 aufgehobene Benediktinerkloster zur Residenz.