Selbstversorgerhaus Prinz Ernst – Mudau/Ernsttal

In der ehemaligen Fürstlich Leiningenschen Poststation

Das Fürstenhaus betreibt das ehemalige Gasthaus „Prinz Ernst“ als Gruppenhaus und vermietet es an Interessenten als Veranstaltungslocation mit Übernachtungsmöglichkeit.

Adresse:
Siegfriedstr. 6,
69427 Mudau-Ernsttal

Die 8 Zimmer im 1. OG, welche alle mit DU/WC ausgestattet sind, sind als Mehrbettzimmer angelegt. Im 2. OG sind drei Mehrbettzimmer eingerichtet. Es stehen dort zwei Badezimmer zur Verfügung. Die Lounge mit Fernseher lädt zu gemütlichen Abendstunden ein. Der Seminarraum kann für Besprechungen oder als zusätzlicher Aufenthaltsraum genutzt werden.

Der Biergarten kann mit Biergartenmöbeln für 40 Personen bestuhlt werden. Ideal für Schulklassen, Azubi-Events, Wandergruppen, Familienanlässe etc. Die Lage ist perfekt für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Biken, Naturerlebnisse, aber auch für Event-Freizeiten im Kletterpark www.eventurepark.de und vieles mehr geeignet. Das Haus wird jeweils an nur eine Gruppe vermietet. Tischtennisplatte ist vor Ort (Schläger und Bälle müssen selbst mitgebracht werden).

Folgende Kapazitäten sind vorhanden:

Erdgeschoß:
Der Gaststätten-Raum ist mit 25-30 Personen nutzbar und mit zusätzlichem Kachelofen ausgestattet. Der Nebenraum und die Lounge (mit Fernseher) sind jeweils mit ca. 15-25 Personen und der Seminarraum (mit Fernseher) mit ca. 30 Personen nutzbar. Die Küche ist voll ausgestattet und ermöglicht das Kochen für große Gruppen.

Gästezimmer:
1. OG: 8 Zimmer mit 28 Betten (1 Zimmer x 6 Betten, 4 Zimmer x 4 Betten, 3 Zimmer x 2 Betten) alle mit DU/WC

2. OG: 3 Zimmer mit insgesamt 12 Betten (1 Zimmer x 6 Betten, 1 Zimmer x 4 Betten, 1 Zimmer x 2 Betten) mit 2 Bädern

Es stehen ausreichend Toiletten im EG und jeweils in den Zimmern zur Verfügung.

Belegung/Kosten

Für Selbstversorger gelten nach Personenanzahl gestaffelte Preise entsprechend folgender Tabelle

Übernachtungsbereich (inkl. Küchennutzung + Gastraum):
Mindestbelegung18 Personen / 2 Übernachtungen
Preis pro ÜN pro Person16,00 €
Bettwäsche pro Person4,50 €
Endreinigung EG + 1. OG180,00 €
Endreinigung EG + 1. OG + 2. OG230,00 €


Folgende Räume im EG können zusätzlich hinzugebucht werden
Nebenraum (ca. 25 Personen) + Lounge
(15 Personen, mit Fernseher) pro Aufenthalt75,00 €
Seminarraum mit Fernseher
(für ca. 35 Personen) pro Aufenthalt50,00 €


Nur Gastraum mit Küche und WC-Anlage (ohne Übernachtung)
Miete pro Tag (bis 25. Personen)150,00 €
Jede weitere Person 4,00 €
Endreinigung80,00 €
   
Kaution in bar: 250,00 € 
 


Rückgabe

Das Haus ist besenrein, Bettwäsche abgezogen und in Wäschecontainer gepackt und mit vollständigem Inventar zurückzugeben.

Nebenkosten sind in den Preisen enthalten. Je nach Buchungsstatus und insbesondere in Ferienzeiten müssen wir Gruppen mit einem längeren Belegungszeitraum den Vorrang geben.

Es ist eine Anzahlung von 50 % bis spätestens 8 Wochen vor der Anreise zu entrichten. Bei sehr kurzfristiger Belegung muss die Anzahlung mit Vertragsabschluss gezahlt werden.

Stornierung

Im Falle einer Stornierung berechnen wir ab 10 Wochen vor der Anreise und in Abhängigkeit von der Länge des Zeitraums bis zum gebuchten Aufenthalt einen Teil der zu erwartenden Gesamtkosten. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen.

 

Wochen bis Anreise weniger als 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Berechnete Kosten 50 % 55 % 60 % 65 % 70 % 75 % 80 % 85 % 90 % 95 %

Belegungsplan

 

Kontakt

Dagmar Merkert
E-Mail: dagmar.merkert@fuerst-leiningen.de
Tel. +49 (0) 9373 97 15 44
Fax +49 (0) 9373 97 15 66
Marktplatz 12
63916 Amorbach

Geschichte zu Ernsttal

Der Weiler Ernsttal hieß ehemals Neubrunn. Der Name stammt von „Neuen Brunnen“ was gleich ist mit „neue Quelle“ (Ortsmitte). Im Jahre 1314 wurde Ernsttal („Nuwenbrunnen“) urkundlich erstmals erwähnt. 1318 vom Erzstift Mainz erworben, kam im Jahr 1803 der Übergang an das Fürstentum zu Leiningen.

Im Jahr 1837 wurde die kurz zuvor aufgelöste Gemeinde Neubrunn nach dem 1830 geborenen Erbprinzen in Ernsttal umbenannt. An der neuen Straße von Amorbach nach Eberbach entstand 1840 – 44 ein stattliches Gasthaus mit Poststation (Gasthaus „Zum Prinzen Ernst“). 1843 begannen die Planungen bzgl. der Gründung einer Brauerei in Ernsttal. Das Ernsttaler Bier erwarb sich einen guten Ruf, bereits 1880 wurde neben Fassbier auch Flaschenbier vertrieben.

Die Brauerei musste 1923 in der Inflationszeit nach dem Ersten Weltkrieg aufgegeben werden.

Anfang der 70er Jahre wurden die desolaten Gebäude der Brauerei für Sprengübungen zur Verfügung gestellt und abgerissen.