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Im
schönsten Tal des Odenwaldes wurde von Fürst Emich Karl
(1763 - 1814), einem leidenschaftlichen Jäger, ein großer
Wildpark ausgebaut. Am Hang des Steinichtales entstand von 1828
bis 1873 die romantische Anlage des heutigen Schlosses. Was der
Bauherr Fürst Carl Emich zu Leiningen (1804 - 1856) - Halbbruder
von Queen Victoria von England - und sein künstlerischer Berater
Eckardt vorwiegend an englischen Schlössern als Anregungen
aufgenommen und weiterentwickelt hatten, setzte der Baumeister Karl
Brenner ins Werk. Hier empfing die Fürstliche Familie neben
regierenden Fürsten, Wissenschaftlern, Künstlern und Diplomaten,
1842 König Ludwig I. von Bayern und 1871 den preußischen
Kronprinz Friedrich Wilhelm.
Gegen
Ende des 2.Weltkrieges wurde das Wohn- und Residenzschloss der Fürstlichen
Familie zum Lazarett umfunktioniert, womit eine ganz andere Ära
begann. Nach Kriegsende behielt man die medizinische Nutzung als
Privatsanatorium bei.
Seit 1961 dient das Schloss Waldleiningen vorwiegend der stationären
medizinischen Rehabilitation im psychosomatischen Fachbereich und
wird von der Deutschen Rentenversicherung, sowie zahlreichen Krankenkassen
und Privatpatienten belegt. www.schloss-waldleiningen.de
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