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Die
Klosterbibliothek wurde im Bauernkrieg (1525) und während der
schwedischen Besatzung (1632-1634) stark dezimiert. Seit 1856 beherbergt
die Hofbibliothek des Fürstenhauses zu Leiningen ca. 35.000
Bände.
Die Bibliothek ist vor 1790 im so genannten "Amorbacher Zopfstil"
vom Architekten Ignaz Neumann gebaut worden und zählt zu den
bedeutendsten und schönsten Bibliotheken des 18 Jahrhunderts.
Die
Ausstattung des Bibliothekraumes begann mit dem Deckenfresko, das
Konrad Huber aus Weißenhorn bereits 1790 gemalt hat, und zeigt
die damaligen Wissenschaften, die durch Frauengestalten verkörpert
werden.
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